Posted on: August 19, 2026 Posted by: Elke Klein Comments: 0
Symbolisches Titelbild mit bergischer Schieferfassade, Museumsexponat, Café und Mode für einen freien Tag in Remscheid-Lennep

Lennep eignet sich für die Serie besonders gut, weil sich hier Wissenschaft, bergische Stadtgeschichte, kleine Geschäfte und Natur auf engem Raum verbinden lassen. Wir empfehlen hierfür den Samstag.

9 Uhr: Kunst und Wochenmarkt zum Einstieg

Der Tag beginnt in der Altstadt Galerie Wroblowski. Gezeigt werden Werke zeitgenössischer Kunst und der klassischen Moderne, außerdem gibt es Skulpturen und eine eigene Rahmenwerkstatt. Die Galerie öffnet samstags bereits um 9 Uhr, schließt allerdings um 13 Uhr.

Anschließend lohnt eine erste Runde über den Wochenmarkt auf dem Alten Markt, der samstags von 7 bis 13 Uhr stattfindet. So beginnt der Tag mitten im Lenneper Altstadtleben und nicht vor einer noch verschlossenen Museumstür.

10 Uhr: Das Unsichtbare sichtbar machen

Das Deutsche Röntgen-Museum ist der inhaltliche Mittelpunkt des Tages. Es erzählt führt uns nicht nur durch das Leben des in Lennep geborenen Wilhelm Conrad Röntgen. Die Ausstellung vermittelt auch, wie seine Entdeckung die Medizin, die Forschung und die technische Entwicklung verändert hat. Viele Stationen sind multimedial und laden zum Ausprobieren ein. Wir waren selbst vor Ort und finden: Der Museumsbesuch eignet sich für alle Altersgruppen. Und auch für Personen, die eigentlich gar keine klassischen Museen mögen.

Für einen individuellen Rundgang sollten Sie etwa zwei Stunden einplanen. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet; Erwachsene zahlen derzeit 5 Euro. Wichtig für die Anfahrt: Die museumseigenen Parkplätze sind laut aktueller Museumsseite wegen Bauarbeiten nicht zugänglich. In der Altstadt darf nur auf markierten Flächen geparkt werden.

12.15 Uhr: Bergische Mittagspause im Schieferhaus

Nur wenige Gehminuten entfernt befindet sich am Alten Markt das Gasthaus König von Preußen. Das historische Schieferhaus passt hervorragend zum Thema des Tages. Serviert wird gutbürgerliche Küche mit bergischer Note. Hinter dem Namen verbirgt sich ebenfalls Stadtgeschichte: Das Haus war früher ein sogenanntes Aushebungslokal, in dem junge Männer zur Musterung erfasst wurden.

Samstags ist das Gasthaus von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Für die Mittagszeit würde ich eine Reservierung empfehlen.

13.45 Uhr: Fachwerkgassen und ein kleiner Einkaufsbummel

Nach dem Essen folgt eine gemütliche Runde durch die schmalen Gassen rund um Alter Markt, Berliner Straße, Kölner Straße und Gänsemarkt. Die frühere Tuchmacherstadt gehört zu den ältesten Städten des Bergischen Landes.

Für einen kurzen Einkaufsstopp bietet sich das traditionsreiche Modehaus Johann an. Das Geschäft führt Mode für unterschiedliche Personen und setzt nach eigener Darstellung auf auffällige Farben und individuelle Stücke. Samstags ist bis 14 Uhr geöffnet. Wir empfehlen einen Besuch direkt nach dem Mittagessen.

15 Uhr: Runde an der Panzer-Talsperre

Am Nachmittag wechselt der Tagesplan von der Altstadt ins Grüne. Die zwischen 1891 und 1893 errichtete Panzer-Talsperre ist die zweitälteste Trinkwassertalsperre Deutschlands und steht unter Denkmalschutz. Heute dient sie unter anderem dem Hochwasserschutz und ist ein ruhiges Naherholungsgebiet.

Die Talsperre ist laut Tourismusinformation von Lennep aus grundsätzlich zu Fuß erreichbar. Für einen entspannten Tagesablauf würde ich dennoch die kurze Fahrt zu einem näheren Ausgangspunkt empfehlen und vor Ort eine etwa einstündige Runde einplanen. Festes Schuhwerk ist sinnvoll; Waldwege können nach Regen matschig sein.

16.30 Uhr: Kuchen im Rotationscafé

Zum Abschluss geht es zurück in die Altstadt. Das Rotationscafé verbindet Cafébetrieb und Kleinkultur; im benachbarten Rotationstheater finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Samstags ist das Café bis 17.30 Uhr geöffnet. Damit bleibt noch genügend Zeit für Kaffee und Kuchen, ohne den Tagesplan unnötig zu verlängern.

  • Rotationscafé
  • Adresse: Kölner Straße 8, 42897 Remscheid
  • Samstags geöffnet: 10 bis 17.30 Uhr

Alternative bei schlechtem Wetter

Bei anhaltendem Regen entfällt die Panzer-Talsperre. Stattdessen lässt sich der Besuch im Röntgen-Museum auf etwa zweieinhalb Stunden ausdehnen; die Ausstellung bietet dafür genügend Stoff. Anschließend folgen ein längeres Mittagessen, die Altstadt Galerie und eine ausgedehnte Pause im Rotationscafé.

Eine zweite interessante Möglichkeit ist das Tuchmuseum Lennep gegenüber dem Röntgen-Museum. Samstags öffnet es allerdings nur nach vorheriger Anmeldung und gegen eine Sonderöffnungsgebühr für Gruppen. Regulär ist es dienstags von 12 bis 16 Uhr und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Für eine spätere Sonntagsvariante des Beitrags wäre es deshalb gut geeignet. Das Museum weist ausdrücklich darauf hin, dass es nicht barrierefrei ist.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz recherchiert und erstellt. Sämtliche Angaben wurden durch die Redaktion von bergisch4you geprüft und redaktionell bearbeitet. Auch das Titelbild wurde mithilfe Künstlicher Intelligenz generiert. Es zeigt eine symbolische Zusammenstellung und keine realen Innenräume, Gebäude oder Ausstellungsstücke.