Was verbirgt sich hinter einem Gartentor in Lindlar, hinter einem alten Hof in Much oder auf einem 40.000 Quadratmeter großen Grundstück in Waldbröl? Am 20. September gibt es Gelegenheit, genau das herauszufinden. Zum letzten gemeinsamen Termin der Bergischen Gartentour 2026 öffnen ausgewählte Privatgärten noch einmal ihre Tore.
Die Tour führt durch Gärten, die auf Größe und Weite setzen, durch naturnah gestaltete Grundstücken bis hin zu alten Hofanlagen und zu Orten, an denen Kunst zwischen Stauden und Gehölzen ihren Platz gefunden hat. Wer mehrere Stationen besucht, bekommt damit zugleich in den Genuss einer kleinen Rundreise durch das Bergische Land.
Vom Steinbruch zum Naturgarten
In Lindlar liegt einer der ungewöhnlicheren Gärten: der Naturgarten am Steinbruch von Katja und Klaus Wopfner. Auf rund 2.000 Quadratmetern ist an einem Hang ein Garten mit heimischen Pflanzen und unterschiedlichen Lebensräumen entstanden. Wildhecken, Wildblumenwiese, Trockenmauern, Totholz, Tümpel und ein Sandarium schaffen Rückzugsorte für Insekten, Vögel und andere Tiere. Der Garten wurde vom Verein NaturGarten als herausragendes Beispiel für naturnahe Gartengestaltung mit Gold ausgezeichnet.
Ebenfalls in Lindlar öffnet der Ommertalhof seine Tore. Mit rund 10.000 Quadratmetern gehört er zu den größeren Anlagen der Tour.
40.000 Quadratmeter Forest Garden in Waldbröl
Noch einmal eine ganz andere Dimension hat der Munay Forest Garden in Waldbröl-Drinhausen: Das Gelände umfasst 40.000 Quadratmeter. Besichtigungen sind ausschließlich am 20. September im Rahmen von Führungen um 14 Uhr und 16.30 Uhr möglich; eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.
Wer sich für Konzepte interessiert, bei denen Garten, Landschaft und Natur ineinandergreifen, dürfte hier eine der außergewöhnlichsten Stationen der diesjährigen Tour finden.
In Waldbröl beteiligt sich außerdem der rund 3.000 Quadratmeter große Herzgarten.
Kunst zwischen Pflanzen in Ruppichteroth
In Ruppichteroth öffnet ein 4.000 Quadratmeter großer Skulpturengarten, der Beete und Bepflanzungen mit Kunstwerken auf besondere Weise verbindet.
Much ist ebenfalls am Septembertermin vertreten. Auf Hof Tüschenbonnen kann ein etwa 6.000 Quadratmeter großer Landhausgarten besichtigt werden. Staudenbeete, alte Mauern, Gehölze und unterschiedliche Gartenräume prägen die Anlage. Für den Besuch werden vier Euro Eintritt erhoben.
Auch Solingen ist dabei
Im westlichen Bergischen beteiligt sich der Garten Ulbrich in Solingen am Herbstwochenende. Die rund 8.000 Quadratmeter große Anlage öffnet am Samstag, 19. September, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 20. September, von 11 bis 16 Uhr. Der Eintritt beträgt vier Euro.
Die Gartentour lässt sich hervorragend als Tagesausflug planen: Statt möglichst viele Adressen abzufahren, kann sich eine eigens zusammengestellte Route lohnen.
Welche Gärten öffnen am 20. September?
Die Bergische Gartentour führt 2026 insgesamt zahlreiche Privatgärten auf. Entscheidend für die Planung: Jeder Garten hat eigene Öffnungstermine. Für den 20. September sind unter anderem Stationen in Bergisch Gladbach, Lindlar, Much, Ruppichteroth, Waldbröl und weiteren Orten angekündigt. In Solingen beginnt das Gartenwochenende bereits am 19. September.
Der aktuellen Teilnehmerliste entnehmen Sie zu jedem Garten die passenden Termine sowie anfallende Eintrittspreise und besondere Bedingungen. Vor der Tour empfiehlt sich ein Blick auf die Wunschstationen. Teilweise ist eine Anmeldung erforderlich.
Auf einen Blick
**Bergische Gartentour **
Sonntag, 20. September 2026
In der Regel: 11 bis 18 Uhr
Orte: verschiedene Privatgärten im Bergischen Land und angrenzenden Regionen
Wichtig: Öffnungszeiten, Eintritt und Anmeldebedingungen unterscheiden sich je nach Garten.
Weitere Informationen
Bergische Gartentour 2026 – offizielle Veranstaltungsseite und aktuelle Übersicht der teilnehmenden Privatgärten
NaturGarten e. V. – Naturgarten am Steinbruch, Lindlar
Bergische Gartentour 2026
Teilnehmende Privatgärten und Öffnungstermine 2026
Naturgarten am Steinbruch in Lindlar
Transparenzhinweis: Das Beitragsbild wurde mithilfe generativer KI (OpenAI/ChatGPT) erstellt und von der Redaktion ausgewählt und geprüft. Es handelt sich um eine illustrative Darstellung und nicht um einen der tatsächlich teilnehmenden Gärten. Der Hinweis „Bild: KI-generiert“ ist zusätzlich direkt im Bild enthalten.
